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Luftflotte – Mit neuem Wagen im Zug

Luftflotte – Mit neuem Wagen im Zug

„Es macht einfach unglaublich viel Spaß auf diesem Wagen zu stehen und Rosenmontag mit all den Jecken zu feiern“ freut sich der Präsident und 1. Vorsitzende der KG Sr. Tollität Luftflotte Harald Kloiber. „Die Wagenbauer haben einfach großartige Arbeit geleistet“ ergänzt Organisationsleiter Lothar Püschel. Dabei standen beide oben auf dem Wagen und hatten sicher nicht die beste Sicht auf den neuen Wagen der Luftflotte.

Seit vielen Jahren geht die Luftflotte schon im Rosenmontagszug mit einem Wagen – auch schon bei der ersten Teilnahme der Gesellschaft im Jahr 1927. Der Wagen wurde aber als Persiflage-Wagen jedes Jahr anders gestaltet und nicht immer war gut zu erkennen, dass die Luftflotte kommt. Seit dieser Session ist das anders: Die Luftflotte hat jetzt einen eigenen, luftflottenmäßigen Wagen. Gestaltet ist er als Verschmelzung aus dem heutigen Flughafen Köln-Bonn und dem ehemaligen „Luftkreuz des Westens“, dem Flughafen Butzweilerhof. Dort begann im Jahr 1926 die Geschichte der Luftflotte. Gezogen wird der Wagen von einem als „Follow Me“ gestalteten Traktor, auf dessen Dach das Highlight des Ensembles, die Do-Jeck abhebt, welche das Markenzeichen der Luftflotte und dem legendären Flugschiff DO- X nachempfunden ist.   

Vor dem Zug war jedoch ein ordentliches Frühstück angesagt. Daher trafen sich Mitglieder, Tanzcorps und Kapellen bereits um 9.30 Uhr im Alten Pfandhaus und genossen Kaffee, Frühstücksbuffet und reichlich Platz. Anschließend genossen viele Mitglieder den bereits gestarteten Zug direkt an der Severinstorburg. Ordnungsgemäß und zahlreich wie nie reihten sich die Zugteilnehmer schon am Aufstellplatz Bonner Straße in die Luftflotten-Formation ein und freuten sich über den neuen Wagen und auf den bevorstehen Zug.

Als Gruppe 21 ging die Luftflotte im ersten Drittel des Zuges und startete dann kurz vor 12.00 Uhr mit dem Durchmarsch durch die Severinstorburg. Die darauf folgenden gut 3,5 Stunden waren für 40 Tanzcorpsmitglieder, gut 80 Mitglieder der Fußgruppe sowie die 20-köpfige Wagenbesatzung Euphorie und Adrenalin pur. Das Festkomitee Kölner Karneval hatte dem Antrag der Luftflotte stattgegeben, mehr Mitglieder in der Fußgruppe mitgehen zu lassen um auch der gewachsenen Mitgliederzahl der Luftflotte Rechnung zu tragen.

Die Luftflotte kam (von oben) trocken durch den Zug und umso größer war die Vorfreude auf den „Rest“ des Tages. Erstmals hatte die Luftflotte dank der Organisation von Literat Domenico Carrieri und seiner Frau Kerstin einen zentralen Anlaufpunkt nach dem Zug: Die Frühlounge hoch über den Dächern von Köln mit direktem Blick auf den Dom. Es war also angerichtet für eine zünftige After-Zoch-Party, die von vielen Mitgliedern und deren Begleitungen bereitwillig angenommen wurde. Es wurde ein rauschendes Fest mit viel Spaß für die Beteiligten. „Die Luftflotte macht einfach immer wieder Lust auf mehr“ freut sich Organisationsleiter Lothar Püschel zu später / früher Stunde. Damit hat er wohl die Stimmung vieler Gäste und Zugteilnehmer sehr gut beschrieben.