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Luftflotte – Ein Publikum beschenkt sich selbst

Luftflotte – Ein Publikum beschenkt sich selbst

„Wir sind heute alle Zeugen einer außergewöhnlichen Sitzung gewesen“ gibt Lothar Püschel, Organisationsleiter der KG Sr. Tollität Luftflotte noch ganz begeistert zu Protokoll. „Unsere Gäste haben sich heute selbst beschenkt“. Man möchte ja meinen, dass der erfahrene Kartenmanager schon alles im Kölner Karneval erlebt hat und ihn insofern nichts mehr überraschen kann.

Viele Gäste der Prunk- und Kostümsitzung der Luftflotte waren mit Sicherheit seiner Meinung und hatten die fünf Stunden zuvor maßgeblich zu der fantastischen Stimmung beigetragen. Literat Domenico Carrieri hatte ein fantastisches Programm zusammengestellt, was schon mal eine gute Grundlage für eine gelungene Sitzung ausmacht. Die Gäste sind jedoch diejenigen, die mit ihren Reaktionen und ihrer Aufmerksamkeit dazu beitragen, dass die Stimmung im Saal dem jeweiligen Programmpunkt entsprechen war. Ausgelassen feiern bei den Musikgruppen, zuhören bei den Rednern und mitgehen bei Traditionskorps und Tanzcorps: Die Gäste beschenkten sich mit ihrem verhalten selbst für eine wunderbare Sitzung. Insbesondere die Redner des Abends waren begeistert über die Aufmerksamkeit des Publikums.

Begonnen hatte die Sitzung mit dem Aufmarsch der Prinzengarde, der die Luftflotte natürlich zu ihrem 111-jährigen Jubiläum gratulierte. Anschließend folgte ein weiterer Jubilar der Session. Luftflottenmitglied Guido Cantz feiert in dieser Session sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Präsident und 1. Vorsitzender Harald Kloiber gratulierte ihm im Namen der Luftflotte und überreichte ihm als Erinnerung ein Bild der gezeichneten Do-Jeck mit Tanzcorps- und Gesellschaftsmitgliedern.

Weiter ging die Sitzung mit dem Tanzcorps Luftflotte, welches bei ihrem Heimspiel natürlich bestens gelaunt eine gefeierte Top-Leistung auf die Bühne brachte. Tänzerisch und akrobatisch wie immer eine glatte Eins, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Bis zur Pause freuten sich die Gäste über Klaus & Will und groovten dann mit den Klängen von Kasalla im Ohr in die Pause, nachdem sich der Elferrat für den Auftritt von Kasalla „piratenmäßig gegeben hatte.

Nach der Pause wurde das Tempo von Brings direkt wieder aufgenommen und der Saal zu weiteren Stimmungseruptionen getrieben. Martin Schopps und die Paveier führten diese gute Stimmung bei ihren Auftritten fort. Anschließend folgte das umjubelte Kölner Dreigestirn, heute als Zweigestirn, da Prinz Stefan I. immer noch krankheitsbedingt fehlte. Jungfrau Stefanie und Bauer Andreas nahmen aber auch gern zu zweit die Spende der Luftflotte entgegen. Den Schlusspunkt dieser tollen Veranstaltung setzten die Klüngelköpp und Präsident Harald Kloiber schloss diese besondere Sitzung um kurz nach 21.00 Uhr. Die Euphorie der letzten Stunden trug jedoch noch viele Gäste in das Foyer des Gürzenich, wo die Fliegerparty einige Stunden weiterging.